Nur das Licht im Menschen sehen. Erleuchtung.

Das Licht in jedem Mensch zu sehen, das kann man im direkten und übertragenen Sinn verstehen. Ich beginne mit dem direkten und schließe mit dem übertragenen Sinn:

  • Jede Welle hat ihr ihre eigene Licht, Farbe, Geruch, Geräusch u.s.w. Wenn wir etwas nicht sehen, oder begreifen, dann bedeutet es nicht, dass es nicht existiert. Unser Auge nimmt nur ein schmales Spektrum der Wellen wahr, das wir als sichtbare Wellenlängen bezeichnen. Aber mit Hilfe von entsprechenden Geräten, können wir andere Wellenlängen sichtbar machen.
  • Messen können wir nur das Licht, den Lichtstrom oder Lichtphotonen. Wir können aber die Dunkelheit nicht messen, weil sie über keine eigene Substanz verfügt. Genau deswegen ist es utopisch mit dem zu kämpfen / sich zu unterhalten, was nicht existiert.
  • Aufgrund einer Reihe von Ängsten, Irrtume, Misstrauen und anderen Arten des Wiederstandes, lässt der Mensch das Licht Gottes, das Licht der wahren Energiequelle nicht im vollen Maße durch. Alles, was wir nicht durchlassen, ist ein gewisser „Schatten“. Mit dem „Schatten“ will ich nichts zu tun haben, aber selbst der „Schatten trägt in sich ein Teil vom Licht Gottes, auf das ich mich konzentriere, und nehme den Menschen so, wie er ist, ohne ihn zu Urteilen.
  • Das Licht sehen wir in den Augen, im Lächeln, in der Quelle des Wissens u.s.w., aber darüber spreche ich etwas später, wenn es notwendig wird.      
Und nun über die Erleuchtung:
  • Bei vielen religiösen Strömungen sind die Leute bestrebt, eine Erfahrung der Erleuchtung zu erleben. Meines Erachtens ist das aber ein zu niedrig eingesetztes Ziel, das meistens zu den Erlebnissen eigener Phantasie führt, da solche Ziele durch eigene Vorstellungen über die Erleuchtung geleitet werden.
  • Begreift man, dass JEDER MENSCH SELBST DAS LICHT IST, das in sich eine Gottesmonade trägt, so ist es effektiver den Vektor seines Anstrebens wie folgt zu wechseln: von „Suchen“ zu „Finden“, von „Wiederstand“ zu „Bewilligung“ und einfach diesem Licht sich zu zeigen ERLAUBEN.
  • In unserer Kraftlosigkeit entfaltet sich die Kraft Gottes. So erleuchten Sie doch mit diesem Licht alles um sich herum!